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BPOL-KS: Richtiges Verhalten an Bahnübergängen – Die Bundespolizei in Kassel informiert

BPOL-KS: Richtiges Verhalten an Bahnübergängen – Die Bundespolizei in Kassel informiert
BPOL-KS: Richtiges Verhalten an Bahnübergängen – Die Bundespolizei in Kassel informiert


Bundespolizeiinspektion Kassel

BPOL-KS: Richtiges Verhalten an Bahnübergängen - Die Bundespolizei in Kassel informiert

Kassel – Gießen – Fulda (ots)

Wie auch in den vergangenen Jahren sind Beamte der Bundespolizeiinspektion Kassel wegen der Sicherheit an Bahnübergängen gezielt unterwegs.
Am kommenden Montag (11.4.) sind Bundespolizisten an ausgesuchten Streckenbereichen in Nord-, Ost- und Teilen Mittelhessens im Einsatz.

Ziel ist es, Bahnübergänge, bei denen vermehrt Fehlverhalten festgestellt wurde, zu überwachen und Verkehrsteilnehmer bei Bedarf diesbezüglich über richtiges Verhalten aufzuklären.

„Wir wollen, dass alle sicher drüber kommen!“, sagte Polizeidirektorin Sonja Koch-Schulte, Leiterin der Bundespolizeiinspektion Kassel.

An Bahnübergängen kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen.
Der überwiegende Teil dieser Situationen, die auch zu Unfällen mit Personenschäden führen können, sind auf Fehlverhalten der Straßenverkehrsteilnehmer zurückzuführen.

Gefahren werden unterschätzt

Verkehrsteilnehmer unterschätzen die Gefahren an Bahnübergängen. Züge fahren meist mit einer Geschwindigkeit von weit über 100 Stundenkilometern. Ein Zug benötigt bis zu 1000 Meter Bremsweg und kann mehrere tausend Tonnen schwer sein.

Unser diesjähriger Fokus liegt auf Bahnübergängen im Bereich der Vogelsbergbahn, zwischen Gießen und Alsfeld, der Bahnstrecke Warburg-Sarnau, mit Schwerpunkt im Bereich Frankenberg bis Sarnau. Auf der Bahnstrecke Kassel – Warburg liegt der diesjährige Schwerpunkt im Abschnitt Hofgeismar – Immenhausen.

„Leichtsinn, Unaufmerksamkeit und Unkenntnis sind die häufigsten Ursachen. Doch wie im Straßenverkehr, gelten auch dort klare Regeln!“, unterstreicht Polizeidirektorin Koch-Schulte.

„Wenn wir Fehlverhalten feststellen, dann wollen wir die Verkehrsteilnehmer gezielt ansprechen und informieren!“, so die Leiterin der Kasseler Dienststelle weiter.

So ist es richtig! Rot heißt Stopp!

Rot an Lichtzeichenanlagen heißt Stopp, ebenso wie geschlossene Voll- oder Halbschranken. Die Praxis sieht jedoch leider oft anders aus: Die Bedeutung des Andreaskreuzes und der Sicherungsanlagen ist vielen Straßenverkehrsteilnehmern nicht oder nicht richtig bekannt. Leichtsinn und Ungeduld verleiten manch Einen zu riskanten Aktionen.

Dies ist schlicht lebensgefährlich!

Weitere wichtige Regeln:

   -kein Umfahren von Halbschranken, auch nicht, wenn noch kein Zug 
zu sehen ist
   -bremsbereit und mit mäßiger Geschwindigkeit dem Bahnübergang 
nähern
   -die Bahnstrecke nach beiden Seiten überblicken
   -gegebenenfalls Radio leise stellen
   -anhalten, wenn sich ein Zug nähert sicherstellen, dass man nicht 
auf dem Übergang zum Halten kommt, d. h. der Verkehrsraum hinter dem 
Bahnübergang muss frei sein und er muss ausreichen Platz bieten.

Informationen zum Thema auch auf:

https://www.deutschebahn.com/de/nachhaltigkeit/verantwortung_gesellschaft/unfallpraevention/sicher_drueber-6852876

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
Pressesprecher
Klaus Arend
Telefon: 0561/81616 – 1011; Mobil: 0175/90 28 384
E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_koblenz

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Kassel, übermittelt durch news aktuell



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