Zum Inhalt springen

POL-NB: Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr – Tatverdächtiger rammt mit …


Polizeiinspektion Neubrandenburg

Neustrelitz (ots)

Am 16.11.2022 gegen 22:35 Uhr ist es in Neustrelitz zu einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr gekommen, indem ein PKW einen anderen PKW gerammt und von der Straße gedrängt hat.

Der 38-jährige Fahrzeugführer und seine 36-jährige Beifahrerin befuhren mit dem PKW die Useriner Straße über den Bürgerseeweg in Richtung Wesenberger Chaussee. Die beiden Fahrzeuginsassen bemerkten ein ihnen bekanntes Fahrzeug, welches ihnen seit Beginn des Bürgerseeweges folgte. Plötzlich rammte das Tatfahrzeug auf Höhe der Abfahrt Schliehmannweg den PKW des 38-Jährigen und drängte ihn so von der Straße ab, so dass beide PKW direkt nebeneinander standen. Verletzt wurde bei diesem Manöver niemand. Dann stieg der 44-jähriger Fahrer des Tatfahrzeuges aus und ging zur Beifahrerseite. Dort schlug er mit einem Holzstock zunächst die Fensterscheibe der Beifahrertür ein und anschließend weiter in Richtung der 36-jährigen Beifahrerin.

Der 38-jährige Geschädigte konnte nicht aussteigen, da seine Fahrertür durch den PKW des Tatverdächtigen blockiert war. Ihm ist es dann aber gelungen, dem 44-Jährigen den Holzstock aus dem Fahrzeug heraus zu entnehmen. Der 44-Jährige ist anschließend in seinen PKW eingestiegen und vom Tatort weggefahren.

Die 36-Jährige wurde durch die Schläge verletzt (Platzwunde am rechten Unterschenkel und eine Beule am Kopf). Sie wurde zunächst vor Ort im Rettungswagen und später dann im Neustrelitzer Klinikum behandelt.

Anschließend haben die Beamten die Anschrift des Tatverdächtigen in Neustrelitz aufgesucht, wobei weder der tatverdächtige noch sein PKW gesichtet werden konnten. Eine Suche nach dem Tatverdächtigen und seinem Pkw im Stadtgebiet Neustrelitz ist ebenfalls erfolglos verlaufen.

Der 44-Jährige muss sich nun wegen des Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, der Sachbeschädigung und gefährlicher Körperverletzung verantworten. Bezüglich der Hintergründe wird derzeit von privaten Streitigkeiten ausgegangen, da die Geschädigte und der Tatverdächtige sich kennen.

Rückfragen bitte an:

Diana Krüger
Polizeiinspektion Neubrandenburg
Pressestelle Polizeiinspektion Neubrandenburg
Telefon: 0395/5582-5007
E-Mail: pressestelle-pi.neubrandenburg@polizei.mv-regierung.de
http://www.polizei.mvnet.de
Instagram: www.instagram.com/polizei.mv.mse
Twitter: https://twitter.com/Polizei_MSE

Original-Content von: Polizeiinspektion Neubrandenburg, übermittelt durch news aktuell





Source link